Der Überlieferung zufolge nannte sich das Reich vor den Inkas die Chimu-Kultur. Ihre Hauptstadt war aufgrund ihres guten Klimas bekannt als die Stadt des ewigen Frühlings und liegt 561 km von Lima entfernt an der peruanischen Küste. Bekannt geworden ist Trujillo insbesondere für die Festivals der Marinera und des Frühlings sowie für „Chan Chan”, die Überreste der größten aus Lehm erbauten Stadt Amerikas – weltweit die zweitgrößte -, aber auch für seine Strände, an denen die Fischer nichts an ihren jahrhundertealten Techniken geändert haben  und mit den Schilfbooten ausfahren, genau wie am Titicaca-See. Die Stadt wurde 1537 gegründet und wuchs schnell zu einer der wichtigsten und reichsten Städte im Vizekönigreich heran, wovon heute noch die schönen Herrenhäuser zeugen.