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Inti Raymi-Fest in Sacsahuamán

Inti Raymi (auf Quechua ‘Sonnenfest’) war eine antike religiöse Zeremonie zu Ehren des Sonnengottes (Inti), die zur Wintersonnenwende in den Anden gefeiert wurde.

Obwohl wir diese Feier heute unter ihrem Namen in Quechua (Inti Raymi) kennen, handelt es sich um ein Fest, das von vielen prä-hispanischen Völkern in den Anden gefeiert wurde und das sicherlich schon lange vor der Gründung des Inka-Reiches bestand.

Heutige Bedeutung

Im modernen Cusco hat Inti Raymi – wie konnte es anders sein – eine neue Bedeutung bekommen, es ist zu einer Zeremonie geworden, die sich sowohl an Touristen als auch an Einheimische wendet. Für letztere ist es ein wichtiger, identitätsstiftender Tag im Jahr, der daher so viel Enthusiasmus und massive Anteilnahme hervorruft.

An der Prozession nehmen Tausende von Menschen teil. Er beginnt gegenüber dem Coricancha, wo ein fiktiver Inka (König) den Sonnengott anbetet. Die Zuschauer warten derweil auf der Esplanade von Saqsaywaman auf die Prozession. Der Inka wird auf einer Liege von Gruppen, die die vier verschiedenen Stämme repräsentieren, herein getragen. Danach wird ein Alpaka als Opfer dargebracht und der Inka betet seinen Vater, die Sonne, an.

In dieser neuen Version des Inti Raymi nehmen die Darsteller ihre Rollen sehr ernst und das Fest ist voller Farben, Musik und Tanz.

In über siebzig Jahren ist das Inti Raymi heute zu einem wichtigen Bestandteil der Kultur in Cusco geworden. Es ist nicht nur der wichtigste Tag im Monat in der Stadt, sondern sein Ruhm ist weit über die Grenzen Perus verbreitet und hat auch andere Festivals, wie den Cóndor Raymi, inspiriert.

QUELLE: http://es.wikipedia.org